ANSBACH (Hans-Martin Goede) – Auch in Zeiten des Klimawandel gibt es noch kalte wie schneereiche „Lichtblicke“ beim Wetter – der vergangene Januar war so winterlich wie seit neun Jahren nicht mehr, auch fiel in der Rezatstadt soviel Schnee wie seit 16 Jahren nicht mehr.
Erstmals seit 2019 lag die Mitteltemperatur in einem Januar wieder unter Null Grad – und war so niedrig wie seit 2017 nicht mehr. Erstmals seit sieben Jahren war ein Januar also wieder zu kalt (nach neuem Klimamittel 1991 bis 2020). Gegenüber dem Mittelwert von 1961 bis 1990 war der Januar dennoch zu warm – und das zum neunten Mal in Folge, was einen neuen Rekord bedeutet. Die bisherige Rekordserie seit Aufzeichnungsbeginn 1879 ging von 1988 bis 1994 (sieben Januarmonate in Folge zu warm).
Dank wiederholter leichter Schneefälle zwischen dem 2. und 12. Januar – und vor allem Dank Italien-Schneetief „Leonie“ am 25./26. Januar fiel in der Rezatstadt in der Summe soviel Neuschnee wie seit Januar 2010 nicht mehr, bzw. war es der schneereichste Monat seit Dezember 2010. Auch die Zahl der Tage mit einer geschlossenen Schneedecke war so hoch wie seit 2021 nicht mehr.
Dank wiederholter – noch dazu langsam ziehender – Tiefdruckgebiete lag der mittlere Luftdruck im Januar gerade mal bei 1008,8 Hectopascal (hPa) und damit rund neun hPa unter dem Mittelwert. Ähnlich niedrig war der mittlere Luftdruck zuletzt im Januar 2004 (1009,6 hPa).
Der Januar endete etwas zu nass. Es gab drei Tage mit Regenfällen, an sieben Tagen fiel durchwegs Schnee – und an fünf Tag gab es Schnee und Regen gemischt.
